Qualitätsmanagement
Für die Bearbeitung unserer Projekte haben wir ein internes Qualitätsmanagement definiert. Durch die Anwendung der formulierten Arbeitsweisen erreichen wir in der Projektbearbeitung eine deutlich höhere inhaltliche Qualität als durch die Abarbeitung der in der HOAI beschriebenen Leistungen.
Definition der Planungsziele
In der ersten Vorbesprechung wird nach einer gemeinsamen Definition des Produktes gesucht. Anhand vom Referenzprojekten und skizzenhaften Darstellungen werden dem Kunden Wege zur Bearbeitung des Projektes erläutert. Sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Ziele der Planungsaufgabe werden analysiert und gemeinsam mit dem Auftraggeber verbindlich festgelegt. Je nach Bedarf werden dazu externe Fachplaner eingebunden. Die gesamte weitere Koordination und Abstimmung mit dem Kunden erfolgt über scape als federführendes Planungsbüro. Ein Projektleiter ist für den weiteren Planungsprozess verantwortlich.
Konzeption
Dem Kunden werden erste Entwurfsideen und -konzepte präsentiert. Ein Konzept zur Kommunikation und Vermarktung des Projektes wird erstellt und dem Kunden vorgestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden wird ein Ablaufplan erstellt. Nach dieser und jeder weiteren Phase im Planungsprozess wird dem Auftraggeber die Einhaltung oder sinnvolle Korrektur der definierten Planungsziele durch den Projektleiter erläutert. Erst nach dem eindeutigen Einverständnis des Auftragsgebers mit den dargestellten Inhalten, wird mit der folgenden Planungsphase begonnen.
Erstellen des virtuellen Projekts
Ab dieser Phase wird der Auftrag auf Grundlage von dreidimensionalen Computermodellen bearbeitet. Durch diese Arbeitsweise kann garantiert werden, dass sowohl Auftraggeber als auch Bürger, die nicht im Lesen von Planwerken geschult sind, den gesamten Planungsprozess verfolgen und gegebenenfalls korrigieren können. Sobald ein Konsens gefunden wurde, wird das virtuelle Projekt veröffentlicht (Präsentationen, Presseberichte, Internet...) um so früh wie möglich das neue Bild des Standortes in den Köpfen entstehen zu lassen und auf Fragen, Einwände, Anregungen eingehen zu können.
Am Ende dieser Planungsphase steht ein virtuelles Produkt, das den endgültigen Entwurf repräsentiert. In diesem virtuellen Produkt sind alle relevanten Entwurfsentscheidungen enthalten und in Hinblick auf die zu erwartenden Kosten überprüft. Der Auftraggeber muß dieses virtuelle Produkt zur weiteren Ausführung freigeben.
Umsetzung des realen Produkts
Das reale Produkt wird möglichst nah am virtuellen Projekt realisiert („you get what you see“). In der weiteren Konkretisierung und Ausarbeitung wird der eingeführte Ablauf von Kommunikation, Prüfung und Korrektur der Entwurfsinhalte beibehalten. Dadurch kann garantiert werden, dass keine unkontrollierbaren Entwicklungen aufgrund von bisher unbekannten Bedingungen auftreten. Das virtuelle Projekt ist dabei der Maßstab, an dem sich alle weiteren Entscheidungen orientieren können.
Die Fertigstellung wird öffentlichkeitswirksam gestaltet (Veröffentlichungen, Einweihung...). Falls das Projekt eine „Einwachsphase“ benötigt, wird das zu erwartende Endergebnis besonders kommuniziert. Im Laufe der weiteren Entwicklung tritt das virtuelle Projekt immer mehr hinter dem realen Produkt zurück.