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Die Stadt Übach - Palenberg sieht im Rahmen ihrer Stadtentwicklung und der EuRegionale 2008 die Inwertsetzung und die multifunktionale Nutzbarmachung der Halde Carolus Magnus als eine zentrale Aufgabe an. Unter dem Namen "Erlebnishalde Carolus Magnus" soll ein vielseitig nutzbarer Ort für Sport, Freizeit und Erholung mit Ausstrahlung auf die gesamte Region entstehen.
Die Halde wird durch drei Umlaufbahnen gegliedert. Die Bahn am Haldenfuß markiert die Grenze zwischen Haldenkörper und Tieflandebene, die mittlere Bahn durch die Hangorte erschließt die Aktionsräume und die Bahn an der Haldenkrone definiert das Plateau und ermöglicht spektakuläre Blicke ins Umland. Durch Rampen werden die Umlaufbahnen miteinander verknüpft. Die Haldentreppe inszeniert den direkten Aufstieg vom Haldenfuß auf das Plateau und verbindet die Haldenkrone mit dem Carolus - Magnus - Centrum.
Auf den Schrägen des Haldenkörpers liegen die spektakulären Haldenorte. Sie verbinden die Umlaufbahnen durch ungewöhnliche Bewegungs- und Freizeiträume, wie z.B. Klettergarten, Mountainbike-Cross-Parcour oder Sliding-Montain.
Auf dem Plateau soll eine eigenständige Landschaft entstehen, die ihre besondere Qualität durch den außergewöhnlichen Charakter des Ortes und die Sichtbeziehungen in die Umgebung erlangt. Dabei werden drei Orte herausgearbeitet: Die Haldenkrone als zentrale Veranstaltungsfläche, der Beobachtungssteg zum Erleben der sukzessiven Entwicklung des Haldensees und das Haldenobservatorium. Letzteres definiert sich aus Pyramidenkörpern, die durch die Sichtachsen zu den umgebenden Halden zerschnitten werden. Die übrig bleibenden begehbaren Fragmente vermitteln Wissen über die industrielle Vergangenheit der Region und geben Denkanstöße für die zukünftige Entwicklung. Durch eine Lichtinstalation wird die Halde auch nachts erlebbar.
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Projekte
Erlebnishalde
"Carolus Magnus"
Gestaltungskonzept zur Erlebnishalde "Carolus Magnus" im Rahmen der EuRegionale 2008 in Übach - Palenberg
2004 - 2008
Auftraggeber:
Stadt Übach - Palenberg (EuRegionale 2008)
Bausumme: 3,0 Mio. €
Flächengröße: 48,5 ha
Realisierung: ab 2005
Projektteam: Matthias Funk, Hiltrud Lintel, Rainer Sachse, Anke Hunrath, Sabine Kanne, Kai Spurling
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