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Ausgangspunkt für die Freiraumgestaltung ist die niederrheinische Landschaft: Ein Landschaftspark neuen Typs schafft ein Wohnumfeld mit hoher Aufenthalts- und Erlebnisqualität. Charakteristische Merkmale der Umgebung wie die Offenheit der Landschaft, gliedernde Baumreihen und feuchte Senken werden aufgegriffen und in die Freiflächengestaltung einbezogen.
Zwei Grünzüge gliedern das Wohngebiet und verknüpfen es mit Stadt und Landschaft: In nord-südlicher Richtung markieren zwei Erdskulpturen als Landmarken den neuen Stadtteil. Der Ost-West-Grünzug bildet die städtische Achse: An den Endpunkten entstehen durch zwei unterschiedlich gestaltete Plätze die Entrees des Wohngebiets. Der westliche, steinerne Auftaktplatz ist gleichzeitig Parkplatz. Der "schräge Platz" im Osten ist ein grüner Platz und Aufenthaltsort für Jugendliche und Freizeitsportler.
Die Vegetation unterstützt die räumliche Wirkung des neuen Landschaftsparks. Durch eine differenzierte Pflanzenauswahl bekommt der Park zu jeder Jahreszeit eine eigenständige Note und wird zum identitätsstiftenden Element der neuen Stadterweiterung Neuss-Allerheiligen.
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Wettbewerbe
Landschaftspark Neuss-Allerheiligen
Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb zur Gestaltung des zentralen Grünzugs und Parks für die Stadterweiterung in Neuss - Allerheiligen
Juli 2003
1. Preis
Auslober: Stadt Neuss vertreten durch die LEG Landesentwicklungs- gesellschaft NRW, Düsseldorf
Flächengröße: 9,5 ha
Projektteam: Matthias Funk, Hiltrud Lintel, Rainer Sachse, Kirstin Bargmann, Björn Stürmer
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