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Das Ensemble Elisabethkirche hat eine über die Stadtgrenzen von Marburg hinausgehende Bedeutung.
Der Kloster- und Deutschordenskomplex des Ensemble zieht Bürger,
Wissenschaftler, Pilger und Gäste an. Seiner hohen kunst- und kirchengeschichtlichen
Bedeutung sowie seinen Funktionen als Umfeld der universitären Einrichtungen
wird der Stadtraum momentan jedoch nicht gerecht.
Ausgangspunkt für die Neugestaltung des Stadtraums Elisabethkirche ist die Ost-West-Ausrichtung
der Kirche: Orthogonal zu dieser Hauptachse wird ein durchgehender Bodenbelag
aus Sandsteinplatten ausgerichtet, der sich gleich einem Teppich zwischen
Stadt- und Wasserkante aufspannt und dem Ensemble eine neue Einheit verleiht.
Historische Gebäude sind in den fließenden Platzraum eingestellt; neu hinzugefügte
Elemente wie das Rasenplateau im Gartenhof und der Firmaneiplatz werden
bewußt herausgeschnitten. Die Raumkanten des Ensembles werden gestärkt:
Die historische Einfassungsmauer fungiert als Stadtkante; im Bereich des
Gartenhofes faßt das neue Museum und Gemeindezentrum den Raum.
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Wettbewerbe
Elisabethkirche Marburg
Ideenwettbewerb zur Umfeldgestaltung der Elisabethkirche in Marburg
Oktober 2001
1. Preis
Auslober: Magistrat der Stadt Marburg, Amt für Stadtentwicklung und städtebauliche Planungen
Flächengröße: 1,6 ha
Projektteam mit PASD Feldmeier + Wrede, Hagen
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