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Plan + SchnittPerspektiven

Das Ensemble Elisabethkirche hat eine über die Stadtgrenzen von Marburg hinausgehende Bedeutung. Der Kloster- und Deutschordenskomplex des Ensemble zieht Bürger, Wissenschaftler, Pilger und Gäste an. Seiner hohen kunst- und kirchengeschichtlichen Bedeutung sowie seinen Funktionen als Umfeld der universitären Einrichtungen wird der Stadtraum momentan jedoch nicht gerecht.

Ausgangspunkt für die Neugestaltung des Stadtraums Elisabethkirche ist die Ost-West-Ausrichtung der Kirche: Orthogonal zu dieser Hauptachse wird ein durchgehender Bodenbelag aus Sandsteinplatten ausgerichtet, der sich gleich einem Teppich zwischen Stadt- und Wasserkante aufspannt und dem Ensemble eine neue Einheit verleiht.

Historische Gebäude sind in den fließenden Platzraum eingestellt; neu hinzugefügte Elemente wie das Rasenplateau im Gartenhof und der Firmaneiplatz werden bewußt herausgeschnitten. Die Raumkanten des Ensembles werden gestärkt: Die historische Einfassungsmauer fungiert als Stadtkante; im Bereich des Gartenhofes faßt das neue Museum und Gemeindezentrum den Raum.