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Der Bereich Kirmesplatz - Marktstraße wird zu einer signethaften Eingangssituation in das historische Stadtzentrum entwickelt. Ausgehend von der Geschichte Neuenkirchens als Handels- und Produktionsstandort von Textilien, dient die Kulturtechnik des Blaudrucks als Inspirationsquelle zur Definition einer eindeutigen Gestaltungssprache. Typisch für die Technik des Blaudrucks sind endlose, serielle Druckmuster auf einem konstanten Hintergrund. Eine Bodentextur in Form einer Pflasterung aus basaltgrauen Betonstein inklusive einer Bänderung aus hellen Natursteinen bildet diesen Hintergrund. In diesen Hintergrund sind blaue Quadrate in einem seriellen, orthogonalen Raster eingelegt. Die Rasterweiten sind direkt aus den Maßverhältnissen von Stellplätzen und Fahrspuren abgeleitet. Auf dieser durchgehenden Bodentextur wird der Stadtraum in die vier Teilräume Kirmesplatz, Kirmestor, Marktstraße und Stadttor mit unterschiedlichen Funktionen gegliedert. Durch die Anordnung der Bäume als Baumrahmen, Solitärbaum und Baumtunnel erhalten diese Teilräume ihre unterschiedlichen Charaktere.
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Kirmesplatz + Marktstr. Neuenkirchen Städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb zur Neugestaltung des Bereichs Kirmesplatz - Marktstraße November 2002 Auslober: Gemeinde Neuenkirchen Flächengröße: 1 ha Projekt Kirmesplatz + Marktstr. Neuenkirchen |
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